GdP Bezirksseniorenkonferenz: Erfahrung gestaltet Zukunft

Die Delegierten und Gäste der 5. Bezirksseniorenkonferenz in Bebra

Unter dem Titel „Erfahrung gestaltet Zukunft“ trafen sich am 4. und 5. Juli die Delegierten des GdP-Bezirks Bundespolizei in Bebra zur 5. Bezirksseniorenkonferenz. Dabei galt es einen neuen geschäftsführenden Bezirksseniorenvorstand zu wählen und zahlreiche Anträge zu beraten und zu beschließen.

In den neuen geschäftsführenden Bezirksseniorenvorstand wurden gewählt:
Vorsitzender: Peter Schütrumpf, DG Bundesbereitschaftspolizei
Stv. Vorsitzender: Wolfgang Kubik, DG Akademie
Schriftführer: Horst-Dieter Schneider, DG Baden-Württemberg
Beisitzer: Reinhold Schuch, DG Koblenz
Beisitzer: Werner Wigger, DG Küste

Während die Kollegen Schütrumpf, Kubik und Wigger bereits lange Jahre im Vorstand tätig sind, kamen die Kollegen Schuch und Schneider nun neu hinzu. Sie rückten für die beiden Kollegen Wolfgang Oehler (DG Präsidium) und Siegfried Dienstbeck (DG Bayern) nach, die nicht erneut kandidiert hatten. Nach den Wahlen zum geschäftsführenden Bezirksseniorenvorstand wurden außerdem die Delegierten für die Bundesseniorenkonferenz gewählt.

Der alte und neue Vorsitzende Schütrumpf berichtete in seinem Geschäftsbericht über die Aktivitäten der Seniorengruppe in den letzten vier Jahren. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Betreuung der Mitglieder der Seniorengruppe. Hier ist durch die zunehmenden Ruhestandszahlen eine ständig steigende Mitgliederentwicklung zu verzeichnen. Der Anteil von fast acht Prozent Mitgliedern an der Gesamtmitgliederzahl des Bezirkes verdeutlicht, dass der Bedeutung der Seniorenarbeit steigende Bedeutung zukommt.

Genau in diese Richtung zielte daher auch die Empfehlung des Leitantrages dieser Konferenz: Darin werden die GdP Vorstände auf Bezirks- und Bundesebene aufgefordert, in Zusammenarbeit mit den Seniorenvorständen ein Konzept zur Seniorenbetreuung zu erstellen, ggf. vorhandene Konzepte zu überarbeiten und zu erneuern. Hierbei sollten aber unbedingt externe Berater und wissenschaftliche Unterstützung herangezogen werden, um vorausschauend zu arbeiten und mit den Ideen auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Damit soll ein einheitliches Konzept als „Leitlinie“ für die Arbeit von der Gewerkschaftsbasis bis hin zu den obersten Gewerkschaftsgremien verankert werden.

Der neue geschäftsführende Bezirksseniorenvorstand (v.l.n.r.): Dieter Schneider, Werner Wigger, Peter Schütrumpf, Reinhold Schuch und Wolfgang Kubik.

Die weitere Antragsberatung bezog sich u. a. auf die Bearbeitung der Beihilfe, Abschläge bei Erwerbsminderungsrenten, Änderungen zum Rentenbezugsniveau oder die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung.

Mit seiner Vorstellung der Aktivitäten, wie Seminaren und der aktive Teilnahme an Demonstrationen der GdP und des DGB, der Erstellung von verschiedenen Veröffentlichungen wie dem Newsletter „Senioren-Info“ und dem Senioren-Flyer sowie die Hilfe bei der Bearbeitung von Beihilfen zeigte Peter Schütrumpf die herausragenden Erfolge der Arbeit der vergangenen vier Jahre auf.

Dies betrifft auch die Umsetzung einer dienstlichen Broschüre „Vorbereitung auf den Ruhestand“ und der Erstellung des Ehemaligenausweises – beides GdP-Ideen der Senioren, die dafür lange gekämpft haben. Es ist besonders erwähnenswert, dass nur die gute Zusammenarbeit von „Aktiven“, z.B. Heinz Selzner aus dem Hauptpersonalrat, und Ruheständlern diesen Erfolg möglich gemacht hat. Am Ende konnten alle Vorstellungen der GdP-Senioren zu Broschüre und Ausweis verwirklicht werden.

Zum Abschluss wurden ehemalige Mitglieder aus geschäftsführendem und erweitertem Seniorenvorstand verabschiedet und mit einem Präsent geehrt. Die Verabschiedung übernahm der Bezirksvorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzende Jörg Radek, der seine hohe Anerkennung und seinen besonderen Dank für die Arbeit von Siegfried Dienstbeck (DG Bayern), Wolfgang Oehler (DG Präsidium), Gerhard Landgraf (DG Berlin-Brandenburg) und Olaf Beyer (DG Mitteldeutschland) ausdrückte.

Zu den Gästen der Bezirksseniorenkonferenz zählten auch die ehemaligen Mitglieder aus dem geschäftsführenden Bezirksvorstand Josef Scheuring und Karlfred Hofgesang. Beide befinden sich inzwischen selbst im Ruhestand und freuten sich sichtlich über das Wiedersehen mit den Kolleginnen und Kollegen. Weitere Ehrengäste waren Bundesseniorenvorsitzender Winfried Wahlig und Michael Rudolph vom DGB-Bezirk Nordhessen, die beide ihre Grußworte an die Delegierten richteten.

Wir gratulieren dem geschäftsführenden Vorstand herzlich zur Wahl und wünschen ihnen nun viel Kraft und alles Gute für die Seniorenarbeit in den kommenden vier Jahren!

7. Juli 2017 | Bereich: Allgemein, Pensionäre | | Drucken |
Senioren auf Tour in Übersee und Überlingen, auf dem Apfel-Bähnle

stollenfuehrungMitte April besuchte eine kleinere Gruppe BP-Senioren davon -5- GdP-Mitglieder, der Bundespolizeiinspektion Konstanz mit Ehefrauen, wieder einmal ÜBERLINGEN am Nordufer des Bodensees. Die Exkursion war eigentlich für die in den letzten Jahren in Pension gegangenen Kollegen gedacht, die bisher den KZ-Stollen in Überlingen-Goldbach noch nicht besichtigt und die ländliche Apfelzügle-Fahrt mit anschließendem Vesper mit Nudelsuppe und Most etc. noch nicht miterlebt hatten. Bekannt wurde, dass manche Dienstgruppe im Rahmen des Betriebsausfluges beides schon durchgeführte. Dennoch trafen sich insgesamt 14 Personen an einem sonnigen, aber recht kühlen Apriltag. Um 10.00 Uhr besichtigten wir unter fachkundiger Führung von Herrn Bergmann die ehemalige Stollenanlage, die das damalige Nationalsozialistische Regime nach Bombardierung der für die Herstellung von Rüstungsgüter benutzten Werksanlagen in Friedrichshafen im Frühjahr 1944 geplant, ab Mitte 1944 bis April 1945 mit ca. 800 Häftlingen aus dem KZ Dachau in täglich zwei 12 Stunden-Arbeitsschichten unterirdisch bombensicher in einem ca. 4 Km langen Stollensystem wieder aufgebaut werden sollte. Etwa 200 Häftlinge überlebten die Haft- u. Arbeitsbedingungen nicht. 97 von ihnen sind auf dem KZ-Friedhof Birnau begraben. Lediglich 2 Häftlingen gelang noch kurz vor Ende des Krieges u. ihrer Befreiung die Flucht. Sie konnten sich immer nur nachts in den Singener Raum absetzen. Bei Ramsen überschritten sie die Grenze zur Schweiz. Als beide sicher waren, dass sie auf Schweizer Hoheitsgebiet waren, stellten sie sich dort der Schweizer Grenzwacht. (siehe dazu: www.Goldbacher Stollen.de)

Nach der Stollenbesichtigung fuhren wir zum Hofgut NEUHAUS bei ÜB-Lippertsreute. Dort erwartete uns um 13.30 Uhr die Fahrt mit dem Apfelzügle durch die Felder und Obstbauanlagen rund um das Hofgut Neuhaus. Vor der Abfahrt wurde durch ein reichhaltiges Bauernvesper und einer Nudelsuppe, dazu Most, Saft, Sprudel unser Hunger und Durst gestillt. In einer gut 1 ¼ stündigen Züglefahrt über die Felder, Obstanlagen und Streuobstwiesen brachte uns Herr Roth nicht nur die heutigen landwirtschaftlichen Begebenheiten im Anbau,

Bewirtschaftung und Vermarktung der Obstsorten verständlich näher, sondern ging auch in die Geschichte des Bauerntums ein. Anlass bezogen – tags zuvor herrschten Nachttemperaturen von minus 7°C und es lag eine ge-schlossene Schneedecke auf den Feldern seines Hofs – ging er auch auf die Probleme durch unbe-rechenbare Temperaturen in der Blütezeit und später in der Reife-/Erntezeit (Starkregen/Hagel) ein. Nach der Äpfelzügle-Fahrt blieb unseren Ehefrauen noch Zeit, im Hofladen landwirtschaftliche Produkte (Obst, Schmalz, Wurst, Brot u. insbesondere selbstgemachte Nudeln) einzukaufen. Auf der Rückfahrt machten wir auf dem Haldenhof (Gasthaus) – oberhalb von Sipplingen/Ludwigshafen – noch eine gemütliche Kaffeepause und ließen den Tag nochmals Revue passieren. Anregungen für nächste Ausflüge/Besichtigungen wurden bereits wieder geschmiedet. (HPS)

25. April 2017 | Bereich: Allgemein, Pensionäre, Veranstaltungen | | Drucken |
Senioren tagen in Lenzkirch

2017_seniorenStolze Senioren in ihrem neuen Polo-Shirt. Sogar der DG Vorsitzende durfte sich schon einmal einkleiden, obwohl er noch fast drei Jahre aktiven Dienst vor sich hat.

Die Seniorenbeauftragten der Kreisgruppen aus Baden-Württemberg tagten in Lenzkirch. Bei regen Diskussionen ragten zwei Schwerpunkte heraus.

Erster Schwerpunkt : Beihilfe

Anfang März hatte der Vorstand der Bezirkssenioren in Bad Hersfeld getagt. In der Vorstandssitzung haben wir in Punkto Beihilfe eine Bestandsaufnahme gemacht und dabei festgestellt, dass im Moment die Masse der Senioren die vorher von Saarbrücken betreut wurden, die gekniffenen sind. Das BADV steht unter Druck und die Mitarbeiter ebenso. Die Telefon – Hotlinie wurde auf zwei Tage reduziert, aber man bekommt manchmal niemand ans Telefon. Der Krankenstand bei den Berechnungsstellen steigt enorm an und zusätzliches Fachpersonal gibt es nicht. In Lenzkirch haben wir nun beschlossen einen Musterbrief an die Senioren zu verteilen, damit jeder den Minister persönlich anschreiben und sich über die lange Bearbeitungszeit beschweren kann. Gleichzeitig fordern wir über die Direktionsgruppe den Vorsitzenden Jörg Radek auf, dies direkt mit dem Minister zu besprechen, da die Gespräche auf Abteilungsleiterebenen bisher zu keiner Veränderung geführt haben. Wir sind unseren Mitgliedern gegenüber in der Pflicht – wer wenn nicht wir – stoppt diese Missachtung der Fürsorgeplicht des Dienstherrn.

Zweiter Schwerpunkt : Bezirkssenorenkonferenz.

Die Konferenz findet alle vier Jahre statt und ist das höchste gewerkschaftliche Gremium der Senioren des Bezirkes Bundespolizei. Der Vorstand wird neu gewählt und Anträge werden (hoffentlich) beschlossen, die dann der Bundesvorstand umsetzen muss. Wir hatten ja alle Mitglieder aufgerufen, Punkte für die Antragstellung zu übermitteln. Es waren etliche Wünsche und Anregungen, die in Lenzkirch zu Anträgen formuliert und nun zur Seniorenkonferenz im Juli zur Beratung und Abstimmung kommen. U.a. haben wir folgende Anträge auf den Weg gebracht: Beihilfe (Regelung zu den Bearbeitungszeiten) Beitrag (Kürzung mit Eintritt Ruhestand / Rente) Besetzung von GdP Gremien (Anzahl der Seniorenvertreter festlegen) Nutzung Sportstätten (Nutzung Kührointhaus für Senioren) Treueprämie (Lebensältere GdP `ler sollen eine Prämie-/ Rückzahlung der Beiträge bekommen) Polizeizulage (Wiedereinführung der Ruhegehaltsfähigkeit)

Der Vorsitzende der Direktionsgruppe Berthold Hauser informierte die Senioren über den neusten gewerkschaftlichen Stand insbesondere über das Gespräch mit Präsident Dr. Roman (Präsident der BP) und dem GdP Bezirksvorstand. Auch wird Berthold im nächsten Gepräch mit dem Präsident Peter Holzem aus Böblingen erneut darauf hinweisen, dass ein Teil der Inspektionen noch immer keinen Beauftragten für die Ehemaligen benannt haben. Siegfried Dienstbeck, unser Freund und Gast aus der DG Bayern, wurde aus dem Kreis der Senioren verabschiedet; da er in Bayern sein Amt als Seniorenvorsitzender abgegeben hat. Die Kooperation mit der DG Bayern wird weiter fortgesetzt, da sich in den letzten  Jahren gezeigt hat, dass die „ Südstaaten „ doch vieles gemeinsam haben. (H-D. Schneider)

6. März 2017 | Bereich: Allgemein, Pensionäre | | Drucken |
Bearbeitungszeiten zur Beihilfe sind unerträglich

In den letzten Monaten kommt es immer wieder zu unerträglich langen Bearbeitungszeiten bei der Beihilfebearbeitung für unsere Pensionärinnen und Pensionäre.

Das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV) hatte sich dazu bereits am 15.11.2016 auf seiner Internetseite geäußert: Die Ablösung des wegen zahlreicher Gesetzesänderungen rechtlich sowie technisch überholten Programms habe das Personal leider in außergewöhnlich hohem Maße gebunden. Das BADV habe verschiedene organisatorische und personelle Maßnahmen veranlasst, die in den nächsten Wochen zu einer spürbaren Verbesserung beitragen sollen. Der Abbau der Bearbeitungsrückstände habe höchste Priorität.

Bis heute, Mitte Januar 2017, haben unsere Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger davon leider noch nichts gespürt. Sie warten immer noch auf ihr Geld, teilweise im Bereich bis zu 2000 €, das sie bereits im November 2016 beantragt haben.

Ist die Beihilfe mittlerweile zu einer Wohltat verkommen, auf die unsere Kolleginnen und Kollegen wie Bittsteller wochenlang auf warten müssen?

ES REICHT!

Die GdP wird auf allen Ebenen den Druck aufrecht erhalten, dass dieser unerträgliche Zustand schnellstmöglich ein Ende findet.

13. Januar 2017 | Bereich: Allgemein, Pensionäre | | Drucken |
Seniorenausflug ins Naturschutzgebiet Taubergießen

Ausflug TaubergießenZwanzig Senioren/innen und Angehörige besuchten Ende Juli, bei diesmal herrlichem Sommerwetter, das Naturschutzgebiet Taubergießen bei Rust. Diese bereits im September 2015 geplante Exkursion musste damals unterwegs kurzentschlossen wegen Regenwetters zu einer Besichtigung Straßburgs umdisponieren. Diesen in die „Schublade gelegten Ausflugsplan“ wurde nun in Hoffnung auf schönes Sommerwetter wieder herausgeholt und umgesetzt. Diesmal war der verantwortliche „Reiseleiter“ im abfahrenden Zug und so kamen wir ohne Wartezeit pünktlich mit dem „Schwarzwald-Express“ über Offenburg gegen Mittag bei herrlichem Sonnenschein in Rust an.
Im Gasthaus „Löwen“ stillten wir unseren Durst und verpflegten uns bestens. Einige noch „sportlich durchtrainierte“ Jungpensionäre machten sich danach zu einem Verdauungsspaziergang unter Führung von Jürgen E. v.Fr. mit seinem Handy-NAVI auf den Fußweg zur Anlegestelle „Zuckerbrücke“. Der Rest der Teilnehmer wurde durch die Hotel-Chefin im Hotel-Bus zur Abfahrtsstelle gefahren. Dort warteten bereits zwei „Last-Kähne“ für je 10 Passagiere auf uns. Nach der „Einschiffung“ und Bekanntgabe der Verhaltensregeln durch den erfahrenen „Gondoliere“ Herrn Gruninger (Sen.) und seines Kollegen begann die wunderschöne und interessante fast zweistündige „Exkursion“ durch das NSG. In der unberührten Natur, umgeben von Eichen, Ulmen, Silberpappeln u. -weiden, konnten wir im glasklaren fließenden Wasser viele kleine und große Fische (Döbel), viele Arten von Libellen u. Schmetterlingen, sowie Schwäne, Enten mit ihren Jungtieren hautnah erleben. Sogar einen Eisvogel, der uns zufällig mit einem Sturzflug ins Wasser seine typische Jagdmethode verriet, konnten wir beobachten. Mehrere NUTRIAS (ähnl. Bisamratten o. Biber – www.utria.de -) konnte man in nächster Nähe sehen. StocherkahnWunderschöne blühende Wassergrasflächen und Seerosenarten, die z.T. unter Wasser blühten, säumten die Wasserkanäle. Also Natur pur!! In der fast zweistündigen Fahrt erklärten uns die erfahrenen Kahnführer die Artenvielfalt der Tiere- und Pflanzenwelt, sowie die Entstehung dieses wunderschönen Naturschutzgebietes. – www.taubergiessen.de
Nach der Abholfahrt durch die Löwenwirtin  und einem Einkehrschwung im Gasthaus „Löwe“ traten wir gegen 18.00 Uhr unsere Heimreise mit der Gewissheit an, einen interessanten, lehrreichen und  schönen Sommertag in einem traumhaft schönen Naturschutzgebiet erlebt zu haben. Nach planmäßiger Ankunft gegen 21.30 Uhr rundeten wir den schönen Tag mit einem „Absacker-Hock“ im Wirtshaus  „Bürgerstuben“ in Konstanz ab. HPS

 

10. August 2016 | Bereich: Allgemein, Pensionäre, Veranstaltungen | | Drucken |
Seminar zum Ruhestand – Aufeinandertreffen von Rente und Pension

Gruppe_Stralsund_11_2015Wie in der Senioreninfo 2/2015 angekündigt, fand vom 18. bis 19.11.2015 das Seminar zur Vorbereitung auf den Ruhestand – Aufeinandertreffen von Rente und Pension – mit insgesamt 17 Teilnehmern in der Hansestadt Stralsund statt.

Der Vortrag der Kollegin Sandra Kothe-Woywode vom DGB Rechtsschutz GmbH zum Thema „Ruhestand – was nun“ war sehr anschaulich und komplex.
Auf Grund des vorgegebenen Zeitrahmens war es jedoch nicht möglich, auf alle Fragen der Teilnehmer einzugehen bzw. diese entsprechend zu klären.
Seitens des Seminarleiters wurde daher zusammen mit der Referentin beschlossen, hierzu einen Fragenkatalog zu erstellen und im Nachgang den Teilnehmern die entsprechenden Antworten zukommen zu lassen. Für die Bereiterklärung zur Beantwortung der Fragenkomplexe geht ein besonderer Dank an die Referentin.

An dieser Stelle danken wir auch dem Seminarleiter, Kollegen Stephan Lange, (Vorsitzender der Kreisgruppe MV) für die sehr gute Organisation und entspannte Atmosphäre während des Seminars sowie dem Highlight – einer 2-stündigen Stadtführung mit Nachtwächter.

Im Namen aller Seminarteilnehmer

Olaf Beyer
Seniorenvorsitzender Kreisgruppe Pirna

3. Dezember 2015 | Bereich: Allgemein, Pensionäre | | Drucken |
Bärenstark – die Senioren in der GdP!

Seniorengruppe mit AusweisentwurfAm 09.und 10.April 2015 fand die jährliche Sitzung des Bezirksseniorenvorstandes in der GdP-Geschäftsstelle in Hilden statt. Der GdP-Bezirksseniorenvorstand der BPOL besteht aus Seniorenvertretern aus allen 12 Direktionsgruppen der GdP Bundespolizei sowie dem Seniorenvertreter der Bezirksgruppe  Zoll. Nach zehnjährigen Bemühungen konnte eine Konzeption für ehemalige Angehörige der Bundespolizei verwirklicht werden. Auf dieser Sitzung gab es besonderen Grund zur Begeisterung, dass in diesem Jahr nun endlich ein Ausweis für ehemalige Angehörige der Bundespolizei eingeführt wird. Dieses Projekt, dass auf Aktivitäten der Bezirksseniorengruppe realisiert werden konnte, wurde nun mit tatkräftiger Unterstützung des Bezirkspersonalrates umgesetzt. Anhängend auf dem Gruppenfoto des Bezirksseniorenvorstandes wird stolz der Entwurf  für den Seniorenausweis vorgezeigt, dieser Ausweis kann von Rentnern bzw. Pensionären ab sofort in der ehemaligen Dienststelle beantragt werden. Als Vertreter der Direktionsgruppe Baden-Württemberg, unser Urgestein Dieter Schneider. Auf dem Foto oben links!

30. April 2015 | Bereich: Allgemein, Pensionäre | | Drucken |
Wir trauern um Wolfgang Rohde

Trauer Wolfgang

Unser treues Mitglied Wolfgang Rohde ist in der vergangenen Woche plötzlich und unerwartet verstorben. Bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1997 war Wolfgang im Bahnpolizeibereich des BGS-Amtes Konstanz/Weil a.Rh. in Radolfzell/Singen eingesetzt. Er blieb auch im Ruhestand seinem Berufsethos und seinen Kollegen verbunden und nahm mit seiner Ehefrau Renate an vielen Veranstaltungen teil. Unsere Anteilnahme gilt seinen Familienangehörigen. Wir werden Wolfgang in würdiger Erinnerung behalten.

23. November 2014 | Bereich: Allgemein, Pensionäre | | Drucken |
Zwei Jubilare im Sommer 2014 – Kurt Hoffmann und Franz Allweil – 150 Jahre

Kurt Hoffmann mit Hans-Peter Schuster und den Aufmerksamkeiten der Kreisgruppe in rauchiger und flüssiger FormFranz Allweil an seinem Geburtstag mit Hans-Peter Schuster und den, in diesem Fall nur flüssigen Geschenken der KreisgruppeIm Juli und August konnte unser Betreuer für die Senioren der Kreisgruppe Hans-Peter Schuster gleich zwei mal Jubilaren zum 75. Geburtstag gratulieren. Gemeinsam mit Christian Baier wurden jeweils die Geschenke der Kreisgruppe Bodensee in überwiegend flüssiger Form übergeben. Beide Jubilare, sowohl Kurt Hoffmann als auch Franz Allweil sind sowohl in ihrer Dienstzeit als auch weit darüber hinaus ihrer GdP treu. Dafür an dieser Stelle auch noch einmal der Dank seitens der Kreisgruppe Bodensee. Übrigens waren beide auch, zu verschiedenen Zeiten während ihrer aktiven Zeit auch Vorsitzende der damaligen Kreisgruppe GdP Konstanz, dem Vorläufer unserer Kreisgruppe Bodensee. Wir wünschen unseren Jubilaren noch viele Jahre voller Gesundheit und freuen uns bereits auf die nächsten Ehrungen!

28. August 2014 | Bereich: Allgemein, Pensionäre | | Drucken |
Seniorenbeauftragte tagen – Beihilfeproblematik großes Thema!

lenzkirch mai 14 ua 003-1 (2)Im Bild von links: Walter Böhm, OG; Manfred L;imbacher, KA; Manfred Eichert, PVAG; Hans-Peter Schuster, Bodensee; Dieter Schneider, DG BW; Berthold Hauser, DG BW; Peter Gessendorfer, DG BW; Richard Fugger, Weil am Rhein; Siegfried Dienstbeck, DG München; es fehlt Werner Zimmermann, BZG Bundesfinanzpolizei.

Die GdP – Seniorengruppe der Direktionsgruppe Baden Württemberg führte im Mai eine Tagung im Schwarzwaldhotel „ Ruhbühl „ in Lenzkirch durch. Es war die zweite Veranstaltung dieser Art. Nun trafen sich alle Seniorenvertreter der Kreisgruppen. Geleitet wurde die Tagung von Dieter Schneider, Vorsitzender der Senioren DG BW. Dieser konnte den Direktionsvorsitzende Berthold Hauser, den Vorsitzender der Senioren der DG München, Siegfried Dienstbeck , den Seniorenvertreter der Finanzpolizei / Zoll, Werner Zimmermann und den Gastreferenten, den Direktionsbevollmächtigten der Signal Iduna – PVAG, Manfred Eichert, begrüßen.
Auf der umfangreichen Tagesordnung standen u.a. die Berichte über die Seniorenarbeit aus den Kreisgruppen und den Bereichen der Gäste. Dieter Schneider informierte über die vergangenen Veranstaltungen ( Bezirksseniorenkonferenz, die Bundesseniorenkonferenz und den 5. Ordentlichen Delegiertentag des Bezirks Bundespolizei ).
Berthold Hauser ( frisch gewählter Beisitzer im GBV ) berichtete aus dem Bezirksvorstand und informierte über allgemeine Entwicklungen in der BPOLD Stuttgart .
Für die Senioren war es wichtig Berthold Hauser darüber zu informieren, dass seit einiger Zeit die Bearbeitungsdauer der Beihilfeanträge die acht Wochen erreicht haben.
Schriftliche Eingaben von betroffenen Kollegen lagen vor. Laut Informationen soll es bei der ZEFIR Saarbrücken ein erhebliches Personalfehl geben.
Der Direktionsvorsitzende sicherte den Senioren zu, sich mit dieser Problematik zu befassen. Auch wurde beschlossen den Seniorenvorsitzenden Peter Schütrumpf über die
Missstände im Südwesten zu informieren. Weiter beschlossen die Beauftragten Seniorenvertreter ein DG Info für Senioren zu erstellen, welches Anlassbezogen erstellt werden soll. Der Vortrag von Manfred Eichert zum Thema „ PflegeBahr „ war super und die Zuhörer waren sich einig, hier muss jeder persönlich handeln. Viele Anregungen und Vorschläge für die Seniorenarbeit nahmen die Teilnehmer mit, um in ihrem Bereich die Seniorenarbeit weiter zu aktivieren.  (Dieter Schneider)

Anmerkung: Die Beihilfeproblematik wurde mittlerweile bundesweit aufgenommen. Erhebliche Probleme gibt es hauptsächlich im Südwesten. So wie es beschrieben wurde, besonders bei der Dienststelle in Saarbrücken. Diese hat mittlerweile die Problematik dementiert, nur die Praxis zeigt etwas anderes. Immer mehr pensionierte Kollegen oder deren Ehefrauen melden sich bei uns zu dieser Beihilfe – Problematik.

Jörg Radek hat deshalb auch den Bundesinnenminister in einem persönlichen Gespräch gebeten, sich der Sache anzunehmen. Dieser nahm die Angelegenheit sehr ernst und versprach, sich der Sache annehmen. Die GdP wird weiter dran bleiben und auch die Senioren tatkräftig unterstützen. (Berthold Hauser)

22. Juli 2014 | Bereich: Allgemein, Pensionäre | | Drucken |